Die Mongolei

 

Die Mongolei ist mit 1,57 Mio. km2 Fläche rund viereinhalb mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland. Mit nur ca. 2,6 Mio. Einwohnern zählt sie aber zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Welt (Bevölkerungsdichte 1,5 Einw./km2). Etwa 50 % der Einwohner leben in den Städten, 22 % in ländlichen Siedlungen, die übrigen sind noch heute traditionell lebende nomadisierende Viehzüchter. Allein in der Hauptstadt Ulan Bator leben ca. 750.000 Menschen.
 


 

Im Land herrscht ein extrem kontinentales Klima mit langen, trockenen, sehr kalten Wintern und kurzen Sommern, in denen die meisten der insgesamt geringen Niederschläge fallen. Die Vegetationsperiode dauert nur etwa vier Monate. Gerade in den letzten beiden Jahren kam es im Winter bei Temperaturen von bis zu minus 45 Grad Celsius zu hohen Verlusten in den Herden zahlreicher Viehzüchter mit starken negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft.

Umfragen zeigen, dass das Wissen um die Mongolei in Deutschland noch recht gering ist. So nannten bei einer Umfrage auf der EXPO 2000 die Befragten durchweg Reitervolk, Dschingis Khan, Wüste Gobi usw. als erste Assoziationen. Die Realität sieht aber etwas anders aus:


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